{"id":763,"date":"2017-12-27T08:16:21","date_gmt":"2017-12-27T07:16:21","guid":{"rendered":"http:\/\/musikverein-uelsen.de\/wordpress\/?p=763"},"modified":"2017-12-27T08:16:21","modified_gmt":"2017-12-27T07:16:21","slug":"uelser-musikverein-laeutet-weihnachten-ein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/musikverein-uelsen.de\/wordpress\/2017\/12\/27\/uelser-musikverein-laeutet-weihnachten-ein\/","title":{"rendered":"Uelser Musikverein l\u00e4utet Weihnachten ein"},"content":{"rendered":"<div class=\"first column\">\n<div class=\"div_paddingarticle\">\n<h1 class=\"subtitle\"><strong>Uelser Musikverein l\u00e4utet Weihnachten ein<\/strong><\/h1>\n<h3 class=\"subtitle\"><strong>St\u00fcrmische Begeisterung beim Jubil\u00e4umskonzert in der altreformierten Kirche in Emlichheim<\/strong><\/h3>\n<p class=\"abody\"><strong><span class=\"Fid_15\"> Seit 25 Jahren gibt der Musikverein Uelsen sein Weihnachtskonzert am letzten Sonnabend vor Heiligabend. Auch beim Jubil\u00e4umskonzert in der altreformierten Kirche in Emlichheim vermochten Dirigentin Helga Hoogland und Gasts\u00e4nger Guido Lambers, ihr Publikum<\/span><span class=\"Fid_15\"> zu begeistern.<\/span><\/strong><\/p>\n<p class=\"abody\"><em>Von J\u00f6rg Leune<\/em><\/p>\n<p class=\"abody\"><strong>EMILICHHEIM\/UELSEN.<\/strong><\/p>\n<p class=\"abody\"><span class=\"Fid_4\">Auch wenn der Vereinsvorsitzende Dirk Jacobs in seiner Begr\u00fc\u00dfung den Satz \u201eMit dem Weihnachtskonzert des Musikvereins f\u00e4ngt Weihnachten richtig an\u201c in Zweifel zog, es ist doch etwas dran. Denn seit nunmehr 25 Jahren l\u00e4utet das traditionelle Konzert am letzten Sonnabend vor Weihnachten f\u00fcr viele Niedergrafschafter das Fest richtig ein.<\/span><\/p>\n<p class=\"abody\"><span class=\"Fid_4\"> Und so meldeten die GN auch am Vortag, dass der<\/span><span class=\"Fid_4\"> Abend ausverkauft ist. Das gro\u00dfe Rund der Emlichheimer altreformierten Kirche mit seinen ohnehin schon fast 1000 Pl\u00e4tzen musste noch um einen Stuhlblock im Nebenraum erweitert werden. Und die vielen Zuh\u00f6rer waren wieder total begeistert. Mit rhythmischem Klatschen bei Standing Ovation verlangte das Volk von Helga Hooglands Orchester und dem Gasts\u00e4nger<\/span><span class=\"Fid_4\"> Guido Lambers nach der abschlie\u00dfen-den<\/span><span class=\"Fid_4\"> sinfonisch begleiteten Weihnachtsgeschichte<\/span><span class=\"Fid_4\"> Zugaben. Auch die sonst so souver\u00e4n wirkende Orchesterleiterin zeigte in ihren Schlussworten R\u00fchrung.<\/span><\/p>\n<p class=\"abody\"><span class=\"Fid_4\"> Im Wechsel waren an diesem Abend wieder perfekt gestaltete Bl\u00e4sers\u00e4tze und Solovortr\u00e4ge von Guido Lambers und seiner Begleitband zu h\u00f6ren. Zum festen Bestandteil der Weihnachtskonzerte geh\u00f6rte auch in diesem Jahr<\/span><span class=\"Fid_4\"> wieder der kr\u00e4ftige Gesang der versammelten Zuh\u00f6rer. \u201eTochter Zion\u201c ist dabei schon traditionell. Am Anfang des Konzerts erklang eindrucksvoll \u201eIch steh an deiner Krippen hier\u201c. Dieses Lied nahm Lambers gegen Ende des Abends in einer gegenwartsbezogenen Textfassung noch einmal auf. Ob freilich \u201eStille Nacht\u201c einen geeigneten Abschluss des Konzertes bildete, l\u00e4sst sich fragen. Der introvertierte<\/span><span class=\"Fid_4\"> Text passte nicht recht zu den vorherigen Beifallsst\u00fcrmen. Auch war die Tonart nicht g\u00fcnstig gew\u00e4hlt.<\/span><\/p>\n<p class=\"abody\"><span class=\"Fid_4\"> Immer wieder, wenn man den Musikverein mit seinen siebzig Musikern h\u00f6rt, ist man erstaunt, wie es Helga Hoogland gelungen ist, den hohen Standard \u00fcber die Jahre zu bewahren. Immer wieder m\u00fcssen ja neue Musiker integriert werden. Nur eine Handvoll von Mitgliedern erhob<\/span><span class=\"Fid_4\"> sich, als gefragt wurde, wer schon beim ersten Konzert vor 25 Jahren dabei war.<\/span><\/p>\n<p class=\"abody\"><span class=\"Fid_4\"> Aber das Orchester bewahrt ja nicht nur seinen Standard, sondern ganz erstaunlich ist die Perfektion des Dargebotenen und wie pr\u00e4zise die Musiker die durchdachten Dirigierbewegungen der Leiterin befolgen. Das zeigte sich sowohl an den schon bekannten Standards<\/span><span class=\"Fid_4\"> wie der \u201eForrest Gump Suite\u201c oder den \u201eHoliday Favorites\u201c, besonders aber an der durchsichtigen<\/span><span class=\"Fid_4\"> Gestaltung etwa von \u201eMorning Star Variations\u201c, einer eindrucksvollen Interpretation von Elementen des Chorals \u201eWie sch\u00f6n leuchtet der Morgenstern\u201c (Bert Appermont).<\/span><\/p>\n<p class=\"abody\"><span class=\"Fid_4\"> Eine \u00e4hnlich starke Wirkung ging von Stijn Roels\u2018 Komposition \u201eThe Other Side\u201c aus, einer \u00fcberzeugenden musikalischen Form von Trauerarbeit. Mit gleich starkem<\/span><span class=\"Fid_4\"> Beifall wie das Orchester wurden Guido Lambers\u2018<\/span><span class=\"Fid_4 split\"> Songs begleitet. Er verf\u00fcgt \u00fcber eine \u00fcberaus wandlungsf\u00e4hige Stimme, die auch in den hohen Lagen durch ein gutes Grundvolumen balanciert wird. Die Wandlungsf\u00e4higkeit zeigte sich besonders darin, dass er Lieder von Herbert Gr\u00f6nemeyer, Paul Simon, Chris Rea und Xavier Naidoo in jeweils authentisch wirkenden Coverversionen vortrug.<\/span><\/p>\n<p class=\"abody\"><span class=\"Fid_4\"> Seinen Vortrag begann Lambers mit zwei Titeln christlicher Popmusik. \u201eWenn wir Gott in der H\u00f6he ehren, kehrt bei uns hier Friede ein\u201c, hie\u00df es im ersten Lied Manfred Siebalds.<\/span><\/p>\n<p class=\"abody\"><span class=\"Fid_4\"> Vermutlich kann nicht jeder Zuh\u00f6rer diesen Satz nachvollziehen. Denn in der Weihnachtsbotschaft der Engel \u201eEhre sei Gott in der H\u00f6he und Friede auf Erden\u201c wird hier ja nicht eine Bedingung formuliert, wie das Lied suggeriert,<\/span><span class=\"Fid_4\"> sondern hier werden Auftr\u00e4ge an die Menschen erteilt. Und ganz konsequent formulierte Pia Janke in ihrer durchweg souver\u00e4nen Moderation im Anschluss an das Lied \u201eIch bin sicher\u201c einen berechtigten Zweifel an der G\u00fcltigkeit dieser Aussage.<\/span><\/p>\n<p class=\"abody\"><span class=\"Fid_4\"> Das Jubil\u00e4umskonzert in der altreformierten Kirche war wiederum von hoher logistischer Professionalit\u00e4t gepr\u00e4gt. Dazu geh\u00f6rten die Werbung und die vorbildliche Besucherbetreuung.<\/span><\/p>\n<p class=\"abody\"><span class=\"Fid_4\"> Zum ersten Mal waren im Kirchenraum zwei riesengro\u00dfe Videow\u00e4nde installiert, auf denen die Programmabfolge zu lesen war und die Liedtexte dargeboten wurden. Das eindrucksvolle Raumlicht und die perfekte Soundsteuerung f\u00fcgten das Ihre zu diesem \u00fcberaus gelungenen Konzertabend hinzu.<\/span><\/p>\n<p class=\"abody\"><span class=\"Fid_4\">Grafschafter Nachrichten \u2013 27.12.2017\u00a0<\/span><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Uelser Musikverein l\u00e4utet Weihnachten ein St\u00fcrmische Begeisterung beim Jubil\u00e4umskonzert in der altreformierten Kirche in Emlichheim Seit 25 Jahren gibt der Musikverein Uelsen sein Weihnachtskonzert am letzten Sonnabend vor Heiligabend. Auch beim Jubil\u00e4umskonzert in der altreformierten Kirche in Emlichheim vermochten Dirigentin Helga Hoogland und Gasts\u00e4nger Guido Lambers, ihr Publikum zu begeistern. Von J\u00f6rg Leune EMILICHHEIM\/UELSEN. 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