{"id":342,"date":"2001-03-28T11:38:26","date_gmt":"2001-03-28T10:38:26","guid":{"rendered":"http:\/\/musikverein-uelsen.de\/wordpress\/?p=342"},"modified":"2016-02-01T11:39:00","modified_gmt":"2016-02-01T10:39:00","slug":"ein-echtes-fest-fuer-die-sinne","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/musikverein-uelsen.de\/wordpress\/2001\/03\/28\/ein-echtes-fest-fuer-die-sinne\/","title":{"rendered":"Ein echtes Fest f\u00fcr die Sinne"},"content":{"rendered":"<div id=\"pressetext\">\n<div id=\"NewsPostDetailContent\">\n<h2>Ein echtes Fest f\u00fcr die Sinne<\/h2>\n<h4>Jubil\u00e4umskonzert des Musikvereins Uelsen mit G\u00e4sten<\/h4>\n<p>Von J\u00f6rg Leune<\/p>\n<p>Uelsen &#8211; \u00dcber den Aufstieg des Musikvereins Uelsen zu einem symphonischen Blasorchester von beachtlichem Format ist an dieser Stelle schon h\u00e4ufig berichtet worden. Am Samstagabend kr\u00f6nte Helga Hooglands gro\u00dfes Ensemble diese Erfolgsstory mit einem eindrucksvollen Konzert zum zehnj\u00e4hrigen Ju\u00adbil\u00e4um. Mehrere hundert Zuh\u00f6rer hatten sich eingefunden Sie waren nur unterzubringen, indem die W\u00e4nde des Forums ge\u00f6ffnet wurden und zus\u00e4tzliche Trib\u00fcnen aufgestellt wurden. Dennoch fanden nicht alle mehr einen Sitzplatz.<br \/>\nDem festlichen Anlass entsprechend wurde nicht nur ein Programm in gewohnter Qualit\u00e4t dargeboten, sondern der Abend erhielt seine besondere Pr\u00e4gung durch die grandiose Klang- und Lichtregie der Firma PAE. Erm\u00f6glicht hatte diese besonderen Showeffekte die gro\u00dfz\u00fcgige F\u00f6rderung durch die Grafschalter Sparkassenstiftung. Schon die Ausgangsbeleuchtung mit blauem Schein-werferlicht als Rahmen f\u00fcr den goldenen Widerschein der Pult\u00adlampen verzauberte das Publikum. Immer wechselnde optische Effekte, in der Farbwahl h\u00e4ufig perfekt auf die musikalischen Inhalte abgestimmt, be\u00adgleiteten den Ablauf. Gelegentlich nahm das Licht eigene dramatische Qualit\u00e4t an, so die gekreuzten Flakscheinwerfer zu Beginn der Ausz\u00fcge aus \u201eMiss Saigon&#8220;.<br \/>\nDas Jubil\u00e4umskonzert war auch \u00fcber die Musik hinaus ein Fest f\u00fcr die Sinne. Helga Hoogland dirigierte ihre \u00fcber 70 Musiker in gewohnt straffer Manier. Dabei gelingt es ihr immer wieder, die Mitwirkenden auch \u00fcber das offensichtlich vorz\u00fcglich Geprobte hinaus f\u00fcr den Augenblick neu zu inspirieren. Viele der Musiker sind gut genug, auch als Solisten zu gl\u00e4nzen. Stellvertretend seien hier genannt: die Oboistin Bettina Schl\u00fcter, die Klarinettistin An-ne Veurink, die Saxophonisten Maike Janitschke und Malte Schiller, die Trompeter Gerd Heilemann und Andre Schepers, die Percussionisten Sascha Vennemann und Tim Z\u00fcwerink und der Blues-Rapper Dirk Jacobs.<br \/>\nDas Programm des Abends enthielt eine ganze Anzahl Titel der neuen CD des Musikvereins. Aber so gut diese technisch ist live hat man noch mehr von der Musik. Und das hegt nicht nur an der Unterst\u00fctzung durch das farbige Licht. Der \u201eLord of the Dance&#8220; und die \u201eJungle Fantasy&#8220; wollen nicht nur geh\u00f6rt, sondern auch gesehen werden. Weil es sich am Samstag um ein Jubil\u00e4umskonzert handelte, konnte der Musikverein auch G\u00e4ste begr\u00fc\u00dfen. Vier S\u00e4ngerinnen und S\u00e4nger musizierten mit den Bl\u00e4sern zusammen Musicalmelodien. Andreas Ottenberg, Ralf Ludewig , und Bianca Holthuis trugen Szenen aus \u201eDer Gl\u00f6ckner von Notre Dame&#8220;, \u201eLes Miserables&#8220; und \u201ePrince of Egypt&#8220; vor. Ihnen allen gelangen hinsichtlich Text interpretation und musikalischer Gestaltung erstaunliche Leistungen. Vor allem Bianca Holthuis&#8216; Stimme integriert sich wundersch\u00f6n in den Orchester\u00adklang. Die Palme des Abends unter den S\u00e4ngern aber geb\u00fchrt ohne Zweifel Silke Ledebur. Ihre \u201eMiss Saigon&#8220;-Duette mit Ralf Ludewig gestaltete sie so dra\u00admatisch, dass es die Zuh\u00f6rer fr\u00f6steln lie\u00df. Mehrere Lieder interpretierte sie solistisch mit Andreas Ottenberg am Keyboard. Das waren hinsichtlich Melo\u00addiegestaltung, Stimmumfang und Textphrasierung Hochgen\u00fcsse.\u00a0\u00a0 Da\u00a0geriet\u00a0ein Schmachtfetzen wie \u201eMoon River&#8220; zum Kunstwerk, und als sie \u201eMy Way&#8220; beendet hatte, erinnerte man sich nur verschwommen, dass ein gewisser Frank Sinatra diesen Titel auch einmal gesungen hat.<br \/>\nZu Beginn des Konzertes wurden drei Namen genannt, ohne die der Erfolg des Musikvereins nicht m\u00f6glich gewesen w\u00e4re:<br \/>\nFriedrich Veddeler war Gr\u00fcndungsvorsitzender, der verstorbene Hans Rottmann hat sich in den Anfangsjahren um die Public Relations gek\u00fcmmert und Heinz-Josef Bausen sorgt bis heute daf\u00fcr, dass dem Orchester Nachwuchs aus der Musikschule und ihrem Vororchester \u201ePresto&#8220; zugef\u00fchrt wird. Dieses Jugendorchester hatte den Abend er\u00f6ffnet und \u00fcber\u00adzeugend gezeigt, dass Helga Hoogland um die weitere Zukunft des Musikvereins Uelsen nicht bange zu sein braucht<\/p>\n<p>Grafschafter Nachrichten &#8211; 28.3.2001<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein echtes Fest f\u00fcr die Sinne Jubil\u00e4umskonzert des Musikvereins Uelsen mit G\u00e4sten Von J\u00f6rg Leune Uelsen &#8211; \u00dcber den Aufstieg des Musikvereins Uelsen zu einem symphonischen Blasorchester von beachtlichem Format ist an dieser Stelle schon h\u00e4ufig berichtet worden. Am Samstagabend kr\u00f6nte Helga Hooglands gro\u00dfes Ensemble diese Erfolgsstory mit einem eindrucksvollen Konzert zum zehnj\u00e4hrigen Ju\u00adbil\u00e4um. 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