{"id":336,"date":"2003-10-01T11:35:05","date_gmt":"2003-10-01T10:35:05","guid":{"rendered":"http:\/\/musikverein-uelsen.de\/wordpress\/?p=336"},"modified":"2016-02-01T11:35:29","modified_gmt":"2016-02-01T10:35:29","slug":"gesang-und-instrumentalklang-der-besonderen-art","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/musikverein-uelsen.de\/wordpress\/2003\/10\/01\/gesang-und-instrumentalklang-der-besonderen-art\/","title":{"rendered":"Gesang und Instrumentalklang der besonderen Art"},"content":{"rendered":"<div id=\"pressetext\">\n<div id=\"NewsPostDetailContent\">\n<h2>Gesang und Instrumentalklang der besonderen Art<\/h2>\n<h4>Konzert Musikverein Uelsen musizierte mit G\u00e4sten und begeisterte das Publikum in Neuenhaus<\/h4>\n<p>Neuenhaus \u2013 Schon eine Viertelstunde vor Veranstaltungsbeginn war am Samstagabend das Forum trotz zus\u00e4tzlich aufgestellter Trib\u00fcnen \u00fcberf\u00fcllt. Wieder zeigte sich: Ein Auftritt des Musikvereins Uelsen ist mehr als ein Konzert. Er ist ein Event. Zu Recht tr\u00e4gt dieses Ensemble den Untertitel &#8222;Das Orchester der Niedergrafschaft&#8220;. Die ganze Region nimmt Anteil (die Volksbanken der Niedergrafschaft sponsern gern). Und doch hat ein solcher Abend zugleich etwas Famili\u00e4res. &#8222;Wir vom Musikverein sind praktisch eine gro\u00dfe Familie&#8220;, sagte Helga Hoogland in ihren Schlussworten, &#8222;aber eine mit erheblicher Fluktuation.&#8220;<br \/>\nErstaunlich ist es schon, wie es der Dirigentin gelingt, seit nunmehr 13 Jahren immer wieder neue Mitspieler aus der Musikschule in ihr Orchester zu integrieren und dabei nichts vom musikalischen Niveau preiszugeben. Viele ehemalige Orchestermitglieder waren unter den Besuchern des Konzerts zu sehen. Zurzeit spielen 65 Musiker mit einem Durchschnittsalter von 19 Jahren im Musikverein Uelsen mit, und was sie spielen, ist in jeder Hinsicht auf der H\u00f6he der Zeit.<br \/>\nAuf der H\u00f6he der Zeit ist auch die Lichtshow, die perfekt auf die Musik abgestimmt ist. Das Konzertplakat hatte auf die diesj\u00e4hrigen Schwerpunkte hingewiesen: Musical, Film und Chanson. Wie vor drei Jahren wurde es wieder ein Abend mit G\u00e4sten: den S\u00e4ngern Hendrik Veldink, Bianca Holthuis und Daniel Titz. Au\u00dferdem sangen Sarah Bouwers und Andrea Holthuis, beide auch Fl\u00f6tistinnen im Musikverein. Allen Gesangsbeitr\u00e4gen ist ein fast professionelles Niveau zu bescheinigen, und sie wurden mit entsprechendem Beifall aufgenommen.<br \/>\nDie musikalischen H\u00f6hepunkte aus &#8222;Elisabeth&#8220; wurden im sch\u00f6n abgestimmten Ensemblegesang zur Begleitung des Orchesters vorgetragen, allerdings litt die Verst\u00e4ndlichkeit des Textes etwas. Wahrscheinlich war der Soundcheck bei leerem Saal erfolgt. Einen umjubelten H\u00f6hepunkt setzte Daniel Titz mit seinem eindrucksvollen Knabensopransolo &#8222;Mama, wo bist du?&#8220; auf dem Hintergrund des gro\u00dfen Orchesters. Andrea Holthuis gewann die Herzen der Zuh\u00f6rer mit ihren beiden Solovortr\u00e4gen, dem Gesang der Glamour Cat Grizzabella &#8222;Memory&#8220; (nachdem Gerd Heilemann zuvor mit seiner Trompete die &#8222;Old Gumbie Cat&#8220; ebenso sch\u00f6n charakterisiert hatte) und Judy Garlands Superhit &#8222;Somewhere over the Rainbow&#8220;.<br \/>\nIhre Schwester Bianca Holthuis hat schon auf der letzten CD des Musikvereins gezeigt, wie gut sie ihre tragf\u00e4hige Stimme auf den Orchesterklang abstellen kann. Eher noch besser gelang ihr diesmal das Duett mit Hendrik Veldink aus &#8222;Beauty and the Beast&#8220;. Ein ebensolcher H\u00f6hepunkt war aus &#8222;Miss Saigon&#8220; &#8222;The Movie on my Mind&#8220; in der Interpretation Sarah Bouwers\u2019. Sie singt schon lange bemerkenswert sch\u00f6n, hat aber im vergangenen Jahr noch deutlich an interpretatorischer Reife gewonnen. Ihr und Hendrik Veldink half dabei Armanda ten Brinks inspirierende Begleitung auf dem Clavinova.<br \/>\nHendrik Veldink trug au\u00dfer den Ensembleliedern begleitet von seiner Lehrerin drei Chansons Herman van Veens aus seinem Repertoire vor und setzte auf diese Weise Ruhepunkte in den Konzertabend. Fast noch eine Steigerung seines K\u00f6nnens erlebte man mit seinem Gilbert-B?caud-Medley, dessen Lieder sicherlich noch nicht oft von einem Blasorchester mitgestaltet wurden. Besonders bei &#8222;Nathalie&#8220; wurde das Publikum f\u00f6rmlich mitgerissen.<br \/>\nDer Musikverein musizierte wie immer h\u00f6chst pr\u00e4zise, klangsch\u00f6n und in den einzelnen Stimmgruppen gut abgewogen. Musikalisch am st\u00e4rksten geriet &#8222;America&#8220; aus &#8222;West Side Story&#8220;. Hier hatten die Perkussionisten mit ihrer professionellen Gestaltung der komplizierten Latino-Rhythmen ihre gr\u00f6\u00dfte Stunde. Aber auch der &#8222;Deep-Purple&#8220;-Medley war Beweis daf\u00fcr, wie gr\u00fcndlich Helga Hoogland mit ihren Musikern gearbeitet hat und wie gut sie alle verstehen, das Publikum anzusprechen. Dieser von Dirk Jakobs (als Ersatzmann!) locker moderierte Abend schaffte es, Interpreten wie Zuh\u00f6rer in gleicher Weise gl\u00fccklich zu machen.<br \/>\nDen stehend dargebrachten Ovationen folgten das \u00dcberreichen vieler Blumenstr\u00e4u\u00dfe und als Zugaben &#8222;Let it shine&#8220; vom Orchester und schlie\u00dflich als i-Punkt des Ganzen unter Mitwirkung aller S\u00e4nger der Elvis-Klassiker &#8222;Falling in Love with you&#8220;.<\/p>\n<p>Grafschafter Nachrichten vom 01.10.2003<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gesang und Instrumentalklang der besonderen Art Konzert Musikverein Uelsen musizierte mit G\u00e4sten und begeisterte das Publikum in Neuenhaus Neuenhaus \u2013 Schon eine Viertelstunde vor Veranstaltungsbeginn war am Samstagabend das Forum trotz zus\u00e4tzlich aufgestellter Trib\u00fcnen \u00fcberf\u00fcllt. Wieder zeigte sich: Ein Auftritt des Musikvereins Uelsen ist mehr als ein Konzert. Er ist ein Event. 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