{"id":298,"date":"2008-03-11T11:16:07","date_gmt":"2008-03-11T10:16:07","guid":{"rendered":"http:\/\/musikverein-uelsen.de\/wordpress\/?p=298"},"modified":"2016-02-01T11:16:29","modified_gmt":"2016-02-01T10:16:29","slug":"rock-und-pop-und-feiner-jazz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/musikverein-uelsen.de\/wordpress\/2008\/03\/11\/rock-und-pop-und-feiner-jazz\/","title":{"rendered":"Rock und Pop und feiner Jazz"},"content":{"rendered":"<div id=\"pressetext\">\n<div id=\"NewsPostDetailContent\">\n<h2>Rock und Pop und feiner Jazz<\/h2>\n<h4>Musikverein Uelsen und Malte-Schiller-Quartett vor gro\u00dfem Publikum<\/h4>\n<h6>Das 75-k\u00f6pfige Orchester spielte am Sonnabend in der ausverkauften Neuenhauser Schulaula unter der Leitung von Helga Hoogland Klassiker des Swing, Rock und Pop. Die Uelser konnten ebenso \u00fcberzeugen wie das Malte-Schiller-Quartett mit seinem aufregenden Cool Jazz.<\/h6>\n<p>Von J\u00f6rg Leune &#8211; Uelsen. Das gro\u00dfe Konzert des Musikvereins Uelsen war auch ein gro\u00dfes Familienfest: Blumengestecke vor der B\u00fchne, eine eindrucksvolle Lichtshow unter anderem mit separat kreisenden Scheinwerfern, fortw\u00e4hrendem Farbwechsel und intelligent eingesetzten Spots, vor allem aber ein einschlie\u00dflich der umgebenden Trib\u00fcnen zum Bersten gef\u00fclltes Forum. Bis tief in die B\u00fchne hinein waren die 75 Musiker platziert. In der linken vorderen Ecke sa\u00df auf einem separaten Podium das Malte-Schiller-Quartett, von der riesigen PA-Anlage halb verdeckt. Nach einer bombastischen \u201eAlso sprach Zarathustra&#8220;-Einf\u00fchrung des Orchesters erklang ein Medley, das auf die Thematik des Abends einstimmte. Dazu geh\u00f6rte auch der Auftritt der vier Gesangssolisten aus der Schule Armanda ten Brinks: Gerald Geerink, Tobias Klomp, Moritz Temme und Daniel Titz. Durch das Programm f\u00fchrte Dirk Vrielmann-Jacobs. Er stellte knapp die Hintergr\u00fcnde dar, auf denen sich die popul\u00e4re Musik des 20. Jahrhunderts entwickelte, angefangen von Benny Goodman bis zu Brian Adams und \u201eQueen&#8220;. Zu ihren Evergreens f\u00fchrte Helga Hoogland ihr Orchester wieder mit sicherer Hand. Die Arrangements kamen pr\u00e4chtig \u00fcber, die Akustik war ausgezeichnet, und alle Musiker waren bestens aufgelegt. Durchweg klangen die Bearbeitungen durch die gr\u00f6\u00dfere Vielfalt der Instrumente \u2013 eine Bigband verf\u00fcgt ja normalerweise nicht \u00fcber Fl\u00f6ten, Oboen und Tenorh\u00f6rner \u2013 fast interessanter als die Originale.Zweimal gab es als Highlight einen tollen Auftritt des Bremer E-Gitarristen Jan Olaf Rodt. Und die hervorragend gesungenen und gut ausgesteuerten Beitr\u00e4ge der vier jungen S\u00e4nger lie\u00dfen ebenfalls kaum W\u00fcnsche offen. Das Publikum zeigte sich am Schluss des Abends zwar begeistert und h\u00e4tte gern bis Mitternacht noch weitere Zugaben geh\u00f6rt, machte allerdings w\u00e4hrend des Konzerts eher den Eindruck einer ruhig lauschenden Kirchengemeinde. Nur selten wurde mitgeklatscht oder gar \u2013 wie angek\u00fcndigt \u2013 mit den Knien gewippt. Der Abend war so arrangiert, dass ein Auftritt des Musikvereins mit einem St\u00fcck des Jazzquartetts abwechselte. Das verlieh dem Konzert eine besondere Note. Malte Schiller (Tenorsaxophon), Oliver Poppe (Piano), Oliver Karstens (Bass) und Philipp Pumpl\u00fcn (Schlagzeug) spielen einen aufregenden Cool Jazz. Jeder der Vier zeigt sich als Meister seines Fachs. Perlende Piano-Kadenzen, ein zur\u00fcckhaltendes Drum-Set, ruhige Bass-Linien und ein jeder Stilart gerecht werdendes Saxophon \u00fcberzeugten restlos. Die St\u00fccke reichten von Klassikern wie Billy Strayhorns \u201eTake the A-Train&#8220; \u00fcber eigenwillige Improvisationen zu \u201eBilly Logan und Mary Syer wurden letzten Mittwoch Mann und Frau&#8220; aus der \u201eDreigroschenoper&#8220; bis zu Eigenkompositionen. Hier ist besonders Pumpl\u00fcns \u201eOh Brother, Where Art Thou&#8220; hervorzuheben. Aus einem rhythmisch eigenwilligen Bass-Solo entwickelt sich ein Dialog mit dem Saxophon, wie man ihn noch selten geh\u00f6rt hat. Karstens inspiriert Schiller zu immer neuen Ideen, die dieser seinerseits an den Bassisten zur\u00fcckgibt. Dieses Quartett m\u00f6chte man bald einmal wieder h\u00f6ren. Der Musikverein bleibt uns ja zum Gl\u00fcck sowieso erhalten. Er bl\u00fchte am Sonnabend wie eh und je.<\/p>\n<p>Grafschafter Nachrichten &#8211; 11.03.2008<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rock und Pop und feiner Jazz Musikverein Uelsen und Malte-Schiller-Quartett vor gro\u00dfem Publikum Das 75-k\u00f6pfige Orchester spielte am Sonnabend in der ausverkauften Neuenhauser Schulaula unter der Leitung von Helga Hoogland Klassiker des Swing, Rock und Pop. Die Uelser konnten ebenso \u00fcberzeugen wie das Malte-Schiller-Quartett mit seinem aufregenden Cool Jazz. Von J\u00f6rg Leune &#8211; Uelsen. 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