{"id":282,"date":"2010-10-06T10:32:59","date_gmt":"2010-10-06T09:32:59","guid":{"rendered":"http:\/\/musikverein-uelsen.de\/wordpress\/?p=282"},"modified":"2016-02-01T10:33:26","modified_gmt":"2016-02-01T09:33:26","slug":"publikum-zeigte-sich-ueberwaeltigt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/musikverein-uelsen.de\/wordpress\/2010\/10\/06\/publikum-zeigte-sich-ueberwaeltigt\/","title":{"rendered":"Publikum zeigte sich \u00fcberw\u00e4ltigt"},"content":{"rendered":"<div id=\"pressetext\">\n<div id=\"NewsPostDetailContent\">\n<h2>Publikum zeigte sich \u00fcberw\u00e4ltigt<\/h2>\n<h4>Konzert des Musikvereins Uelsen<\/h4>\n<p><b>Von J\u00f6rg Leune &#8211; Emlichheim\/Uelsen.<\/b> Der Musikverein Uelsen unter Helga Hooglands Leitung hat am Samstagabend einmal wieder ein \u00fcberw\u00e4ltigendes Konzert gegeben. \u00dcber 800 Zuh\u00f6rer erlebten in der ausverkauften Vechtetalhalle einen ganz gro\u00dfen Abend. Abgesehen von den musikalischen H\u00f6chstleistungen war auch das Ambiente \u00fcberaus einpr\u00e4gsam. Die Berliner K\u00fcnstlergruppe Innerfields hatte eine gro\u00dfe Leinwand im B\u00fchnenhintergrund mit einem Sternenreigen bemalt, der an Schinkels bekanntes B\u00fchnenbild f\u00fcr die \u201eZauberfl\u00f6te\u201c von 1816 erinnerte und im Zentrum ein kreativ gestaltetes MVU-Logo trug. Videow\u00e4nde neben der B\u00fchne und die tolle Lichtshow von PAE schufen einen pr\u00e4chtigen Rahmen, der die musikalischen Emotionen zu transportieren half. Lediglich der Verfolger-Spot lie\u00df ein wenig zu w\u00fcnschen \u00fcbrig. Wolfgang K\u00f6sters f\u00fchrt auf ausgesprochen gekonnte Art in wechselnden Verkleidungen durch das Programm. Eine lesenswerte Festschrift zum Jubil\u00e4um lag bereit. Als schon traditionelle Gesangssolisten traten Sarah Bouwers und Gerald Geerink auf. Sarah war eigens f\u00fcr das Konzert aus ihrem Studienort Birmingham eingeflogen, Gerald w\u00e4re zeitgleich mit dem Konzert in der bekannten niederl\u00e4ndischen TV-Sendung \u201eUna voce particolare\u201c zu sehen gewesen. Und er ist als Mitglied des Quartetts \u201eVier gewinnt\u201c Bundessieger bei \u201eJugend musiziert\u201c. Man durfte daher schon hohe Erwartungen an den Gesang haben. Aber diese wurden noch \u00fcbertroffen. Beiden S\u00e4ngern gelangen mit ihren Beitr\u00e4gen musikalische H\u00f6hepunkte. Das gilt nicht nur f\u00fcr die Gesangstechnik, sondern noch st\u00e4rker f\u00fcr die dramatische Gestaltung der Musicalmelodien. Besonders gut gelangen hier die Arien und Duette aus \u201eMiss Saigon\u201c. Ruhepunkte in diesem aufregenden Abend setzte Sarah Bouwers in ihren Balladen mit dem Gitarristen Gordie van Wijk. Das auf mittlerweile 70 Musiker angewachsene Orchester (Durchschnittsalter 20 Jahre) hat ja schon immer besonders \u00fcberzeugt. Und doch schienen sie am Samstagabend besser aufgelegt denn je. Hervorragend agierende Blechbl\u00e4ser, f\u00fcnf aufmerksame Perkussionisten, beseelte Soli (Andr\u00e9 Iemhoff) schufen die Voraussetzungen f\u00fcr sch\u00f6nes Gelingen. Auf diese Weise erhielten sogar die stets ein wenig synthetisch anmutenden Musicalmelodien der letzten drei\u00dfig Jahre deutlichere Konturen und f\u00fchrten die S\u00e4nger zu ihren hohen Leistungen. H\u00f6hepunkte des Abends waren der Glenn-Miller Klassiker \u201eChattanooga Choo-Choo\u201c, der noch sch\u00f6ner swingte als das Original, und die toll inspirierte Hans-Zimmer-Filmmusik zu \u201ePirates of the Caribbean III\u201c. Hier erg\u00e4nzten sich die farbige Interpretation durch das Orchester und die Video-Projektion optimal. Gegen Mitternacht verlangte das Publikum eine Wiederholung dieses Prunkst\u00fccks des Abends. Auch neue Arrangements waren zu h\u00f6ren. Malte Schiller hatte neben dem Queen-Song \u201eI was born to love you\u201c die Rammstein-Ballade \u201eStirb nicht vor mir\u201c f\u00fcr den Musikverein bearbeitet. Robert Kronemeyer gestaltete sie gemeinsam mit Sarah Bouwers. Und mit dem \u201eColdplay\u201c-Medley hat der Musikverein den Anschluss an die aktuelle Rock-Pop-Szene hergestellt. Die Standing Ovations des Publikums, Sekunden nach dem Schlussakkord, waren ein deutliches Zeichen f\u00fcr den Erfolg des Abends. Die B\u00fcrgergemeinschaft Emlichheim hat mit der reibungslosen Organisation dieses Gro\u00dfereignisses einschlie\u00dflich des perfekten Caterings gezeigt, was das Ehrenamt in unserer Gesellschaft bedeuten kann. Ein Nachsatz: 2010 feiert der Landkreis sein 125-j\u00e4hriges Jubil\u00e4um. Wer h\u00e4tte sich wohl 1885 tr\u00e4umen lassen, dass einst eine Frau aus Georgsdorf ein \u00fcberwiegend jugendliches symphonisches Blasorchester zu solchen musikalischen H\u00f6chstleistungen f\u00fchren w\u00fcrde?<\/p>\n<p>Grafschafter Nachrichten &#8211; 6.10.2010<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Publikum zeigte sich \u00fcberw\u00e4ltigt Konzert des Musikvereins Uelsen Von J\u00f6rg Leune &#8211; Emlichheim\/Uelsen. Der Musikverein Uelsen unter Helga Hooglands Leitung hat am Samstagabend einmal wieder ein \u00fcberw\u00e4ltigendes Konzert gegeben. \u00dcber 800 Zuh\u00f6rer erlebten in der ausverkauften Vechtetalhalle einen ganz gro\u00dfen Abend. Abgesehen von den musikalischen H\u00f6chstleistungen war auch das Ambiente \u00fcberaus einpr\u00e4gsam. 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